La Fontana del Nettuno ist ein historisches Monument in Triest, errichtet im XVIII Jahrhundert in der vollen asburgischen Periode und eng verbunden mit der städtischen Entwicklung der Stadt unter der Herrschaft des Impero Asburgico.
Ursprünge und Bau
Die Ursprünge der Fontäne reichen zurück bis 1750-1755, als der erste Artillerieleutnant Ingenieur Giovanni Corrado de Gerhard, Direktor der Commissione alle Fabbriche, den Vertrag mit dem bergamaskischen Architekten Giovanni Mazzoleni abschloss, um die Fontäne neben dem Canal Piccolo zu bauen.
Das Werk entstand als Teil eines umfassenderen Projekts zur Aufwertung der städtischen Wasserversorgung:
- Wiederherstellung des römischen Aquädukts, das von den Langobarden beschädigt wurde;
- Realisierung öffentlicher Fontänen, die die Bevölkerung stillen und das Vieh tränken sollten.
Lage und Künstlerische Merkmale
Die Fontäne wurde in der damaligen piazza della Dogana platziert, heute Piazza della Borsa, damals ein außerstädtisches Gebiet, das noch über den Canal Piccolo zum Meer offen war, das später für den Bau des Palazzo della Borsa (1802-1806) zugeschüttet wurde.
Die Skulpturengruppe, bestehend aus Nettuno, flankiert von drei wasserspendenden Seehengsten, stellt ein typisches Beispiel der Kunst des 18. Jahrhunderts dar, inspiriert von der Mythologie und der öffentlichen Funktion.
Das Asburgische Period
Il periodo asburgico sah das Monument in einem Kontext des wirtschaftlichen und architektonischen Wachstums von Triest, einer Freihafenstadt von primärer Bedeutung.
Auf sozialer Ebene diente die Fontäne noch 1887 als:
- Wassersammelpunkt;
- Täglicher Treffpunkt, insbesondere für die Frauen des Borgo, die sie zum Waschen der Wäsche nutzten.
Die Erste Nachkriegszeit und Veränderungen
Nel primo dopoguerra, inmitten der politischen und sozialen Veränderungen, die aus dem Ende des Impero Austro-Ungarico und der italienischen Annektierung resultierten, erlitt die Fontäne ein besonderes Schicksal:
- Im Juni 1920 wurde sie aus der Piazza della Borsa entfernt, auf Entscheidung der Gemeinde, die zunächst ihre endgültige Abriss plante;
- Dank der leidenschaftlichen Verteidigung der triestinischen Künstler wurde der Abriss jedoch in den 1920er Jahren vermieden;
- Es wurde eine Restaurierung durch den Bildhauer Marcello Mascherini durchgeführt.
Restaurierung und Umsiedlung
1951 wurde die Fontäne erneut eingeweiht und in der Piazza Venezia umgesiedelt, in einem kleinen einladenden und gepflegten Stadtgarten, wo sie bis in jüngere Zeiten blieb, bevor sie an ihren historischen Standort in der Piazza della Borsa zurückkehrte.
Historische Bedeutung
Ihre historische Geschichte spiegelt die vielfältigen städtischen und sozialen Veränderungen von Triest wider: Von der asburgischen Stadt zur italienischen, durch bedeutende Ereignisse wie das Ende der österreichischen Herrschaft und die Festigung der neuen nationalen Identität, wobei sie immer ihren symbolischen und künstlerischen Wert bewahrte.
- L'iscrizione incisa sulla vasca nel 1951* erzählt emblematisch vom bewegten Leben und der öffentlichen Rolle der Fontäne, ein wertvolles Zeugnis der Vergangenheit und ein historisch-kultureller Bezugspunkt für Enthusiasten, Studenten und Touristen.