Das Monument für Elisabetta d'Austria, bekannt als "Sissi", ist ein wichtiges und historisches Symbol der Stadt Trieste, errichtet zur Ehre der kürzlich im Jahr 1898 ermordeten Kaiserin.
Geschichte und Errichtung
Die Geschichte des Monuments beginnt am 1. November 1907 mit einem internationalen Wettbewerb, der ausgeschrieben wurde, um die Souveränin zu feiern.
- Große Beteiligung österreichischer, deutscher, italienischer und französischer Künstler, die über 50 Entwürfe einsandten.
- Das ausgewählte Projekt stammte vom Wiener Bildhauer Franz Seifert.
Die Statue wurde am 15. Dezember 1912 in Anwesenheit wichtiger Persönlichkeiten eingeweiht:
- Der Erzherzog Francesco Salvatore, Vertreter des Kaisers.
- Der Podestà Alfonso Valerio.
Lage und Beschreibung
Das originale Monument wurde in Piazza della Stazione (heute Piazza Libertà) platziert, einem Gebiet, das damals auch vom Theater Tripcovich besetzt war, nicht weit von der aktuellen Position vor dem Bahnhof von Trieste.
Die Statue erhebt sich auf einem Sockel mit zwei Stufen, etwa 14,20 Meter hoch:
- Basament aus Piedestallen, die an römische Ruinen erinnern, symbolisch überlebt.
- Allegorische Figur von Trieste, die sich zur Souveränin hinneigt, und die imperiale Erinnerung mit der Stadt verbindet.
Demontage und Wiederaufstellung
Im Jahr 1921 wurde das Monument aufgrund der politischen und irredentistischen Spannungen nach dem Ersten Weltkrieg demontiert und entfernt:
- Seine Teile wurden lange im Castello di Miramare aufbewahrt.
Erst am 5. Oktober 1997 kehrte es an seine historische Position zurück, mit einer gefühlvollen und gut besuchten Zeremonie:
- Patin die berühmte Ballerina Carla Fracci.
- Folkloristische Gruppen und Chöre huldigten Sissi mit Stücken von Mozart und populären deutschen Liedern.
Materialien und Bedeutung
Das Monument ist aus Bronze und Marmor gefertigt und ist heute ein emblematischer Interessenspunkt für Ankommende mit dem Zug in Trieste:
- Künstlerischer und städtebaulicher Wert.
- Starke affektive Bindung der Stadt zur Kaiserin Sissi.
In den letzten Jahren litt es unter Verfall und Vernachlässigung durch Vandalismus und mangelnde Wartung, aber außergewöhnliche Maßnahmen zur Wiederherstellung von Grün, Beleuchtung und Reinigung wurden ergriffen.
Historische Reflexionen
Die Geschichte des Monuments spiegelt somit die komplexen politischen, sozialen und kulturellen Ereignisse von Trieste im zwanzigsten Jahrhundert wider und markiert den Übergang von der Asburgo-Herrschaft zu den veränderlichen Identitäten der Stadt im folgenden Jahrhundert.